Hier finden Sie Informationen zum Fairen Handel in der Region: Wo sind fair gehandelte Produkte erhältlich? Wo können Sie sich engagieren? Wo können Sie sich informieren?

Wollen Sie Ihre öffentliche oder betriebliche Beschaffung auf fair gehandelte und nachhaltige Produkte umstellen? Möchten Sie Projekte oder Kampagnen anstoßen? Suchen Sie Unterstützungs- und Vernetzungsmöglichkeiten für Ihr Engagement? Wenden Sie sich an uns! 


Die Fairtrade-Region Göttingen

Seit 2013 gehören Stadt und Landkreis Göttingen zu den Fairtrade-Towns in Deutschland. Per Ratsbeschluss und Kreistagsbeschluss bekennen sich die Verwaltungen zum Engagement für den Fairen Handel und zur Zusammenarbeit mit Engagierten in der Zivilgesellschaft.

Als Vertreter*innen der Verwaltungen und gesellschaftliche Akteur*innen wollen wir gemeinsam ein Bewusstsein für die Auswirkungen schaffen, die unser Konsum auf die Lebensumstände von Menschen in oft weit entfernten Erdteilen hat und einen Beitrag zu einem gerechteren Welthandel leisten. Wir setzen uns dafür ein, dass in unserer Region Händler*innen, Konsument*innen und die kommunalen Verwaltungen auf fair gehandelte und nachhaltige Produkte setzen.

In der Steuerungsgruppe sind neben den beiden Koordinator*innen für kommunale Entwicklungszusammenarbeit für Stadt bzw. Landkreis folgende Personen und Initiativen aktiv: Landkreis (Dr. Hartmut Berndt, Referat für Nachhaltige Regionalentwicklung), Stadt (Dinah Epperlein, Referat für nachhaltige Stadtentwicklung), EPIZ (Chris Herrwig, Regionalpromotor), Contigo Fairtrade GmbH (Torben Friesecke), Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis (Thorsten Bothe), Weltladencafé Göttingen (Robert Folchert), Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen (Christine Müller, Ortrud Krickau).


Koordinationsstellen für kommunale Entwicklungspolitik

Von April 2017 bis April 2021 unterstützte eine gemeinsam von Stadt und Landkreis getragene Koordinationsstelle unter anderem die Arbeit der Steuerungsgruppe. Allgemein diente die Stelle im Rahmen einer Bundesförderung dem Anstoß bzw. der weiteren Etablierung entwicklungspolitischen Engagements in den Kommunalverwaltungen und der Gesellschaft. Das erste Projekt wurde im April 2019 abgeschlossen. Von 2019 bis März 2021 lief das Folgeprojekt, das die angestoßene Beschäftigung mit Fairem Handel und Fairer Beschaffung vertiefen und diese wichtige Aufgabe in den Kommunalverwaltungen fest verankern konnte. Seit 2021/22 gibt es jeweils eine Stelle getrennt für Stadt bzw. Landkreis.