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Fußbälle aus Fairem Handel an die Schulen!

Erstellt von Joachim Berchtold |

Stadt und Landkreis Göttingen setzen sich für Faire Beschaffung ein und bringen den Fairtrade-Region-Ball an die Schulen.

Fairer Handel - gerade Schulen, wo Themen wie Globalisierung und Nachhaltigkeit auf den Lehrplänen stehen und die kommenden Generationen unserer Gesellschaft lernen, Verantwortung zu übernehmen, sind Orte, an denen das Thema gelebt werden kann.

Kaffee, Tee, Schokolade stehen zum Beispiel in einigen Schulkiosken fair gehandelt zur Verfügung. Aber dass es noch viel mehr Produkte gibt, die oft unter Verletzung von Arbeitsrechten in den sogenannten Entwicklungsländern hergestellt werden und für die es hier und jetzt Alternativen aus Fairem Handel gibt, das ist noch nicht allseits bekannt. 

Unser Fairtrade-Region-Fußball, den wir in den kommenden Monaten allen Schulen in Trägerschaft von Stadt und Landkreis zur Verfügung stellen möchten, ergänzt die Anstrengungen, im kommunalen Beschaffungswesen auf Fairen Handel hinzuwirken und zeigt: Wir können noch fairer!

Wir tragen zudem mit dem Ball auch das Thema Fairer Handel an die Schulen heran und möchten eine Beschäftigung in Form von verschiedenen Aktionen oder Einbindungen in den Unterricht anstoßen. Deshalb gibt es zu den Bällen auch noch eine Info-Broschüre, die wir mit an die Schulen bringen, um Leitung, Beschaffende, Lehrkräfte und Schülerschaft zum Engagement anzuregen. 

Die erste Veranstaltung, die unseren Ball an die Schule bringt, fand bereits statt - am 20. Dezember in der BBS 1 Arnoldi-Schule: das "get the kick 4 fair" - Schulfußballturnier mit fair gehandelten Bällen in Kooperation mit dem Projekt Fit for Fair des Entwicklungspolitischen Informationszentrums EPIZ.  

Finanziert wurden die Bälle aus Mitteln von Koordination kommunaler Entwicklungspolitik/BMZ, Stadt, Landkreis, Evangelisch-lutherischem Kirchenkreis und der Bildungsgenossenschaft BIGS Südniedersachsen

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